Dach undicht: Feuchtigkeit in der Wetterauhalle

16.05.2014

Fast das gesamte Dach der Wetterauhalle ist übersät von unzähligen kleinen Löchern. An den Rändern bilden sich unter der etwa dreißig Jahre alten Dachfolie bereits große Luftblasen. In großen Wasserlachen sammelt sich das Wasser und fließt durch die Löcher unter die Plane.  Dieses Bild bot sich unserem Bürgermeister Rouven Kötter, als er jüngst auf das Dach der Wetterauhalle stieg. Begleitet wurde Kötter von Objektbetreuer Stefan Schennach, der von dem eintretenden Wasser berichtete.
Um Schäden an der Deckenverkleidung aus Gipsplatten und dem Holzfußboden zu vermeiden, wurden in der Zwischendecke bereits einige Eimer aufgestellt, die nach jedem Regen kontrolliert und geleert werden müssen. "Hier muss dringend gehandelt werden, um die Wetterauhalle als wertvolle Infrastruktureinrichtung für Vereine, Schule und Bürger dauerhaft zu erhalten. Aus diesem Grund wird sich die Gemeindevertretung in ihrer kommenden Sitzung mit dem Thema beschäftigen." so Kötter.
Die Wetterauhalle wurde im Jahr 1964 errichtet. Auf ihr befindet sich ein minimal geneigtes Satteldach. In den letzten drei Jahren kam es immer wieder zu Schäden an der Folie der Dachabdeckung. Es wurde bereits versucht, die Löcher von einem Fachbetrieb versiegeln zu lassen, was jedoch wenig Erfolg hatte. Die Löcher, rissen nach wenigen Monaten wieder auf. Hinzu kommt die Bildung der großen Luftblasen unter der Folie. Eine dauerhafte Reparatur der Dachfolie ist nicht möglich. Die statischen Verhältnisse erlauben leider keinen neuen Aufbau als Pultdach und auch keine Montage einer Photovoltaikanlage. Die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit das Dach zu erneuern ist das Aufbringen einer Dämmung (Wärmedämmung). Die Dämmung soll über die umlaufende Attika (Aufkantung am Rand der Halle) reichen und somit mindestens 40 Zentimeter dick werden. Aus Gewichtsgründen würde auf dieser Dämmung dann wieder eine Eindeckung mit Folie erfolgen. Um Schäden am Gesamtbauwerk zu vermeiden sollte nach Ansicht des beratenden Büros noch in diesem Jahr mit der Baumaßnahme begonnen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro.
Ob die Mittel für die Maßnahme noch in diesem Jahr zur Verfügung gestellt werden und ob die Realisierung in dieser Form erfolgt, entscheidet die Gemeindevertretung in ihrer nächsten Sitzung am Montag, 26. Mai um 20.00 Uhr in der Wetterauhalle. Der Gemeindevorstand hat in seiner vergangenen Sitzung bereits entschieden, der Gemeindevertretung die Zustimmung zu empfehlen. „Dank des breiten Spektrums an kulturellen, gesellschaftlichen und sportlichen Aktivitäten ist unsere Gemeinde auch nach Feierabend lebens- und liebenswert. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Vereinen eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Einrichtungen wie die Wetterauhalle müssen dauerhaft als Kultur- und Begegnungsstätte für Wölfersheimer Bürger erhalten werden. Ich denke, die Parlamentarier wissen den Wert der Wetterauhalle als Freizeiteinrichtung zu schätzen und stimmen der kurzfristigen Realisierung zu. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann könnten die Folgeschäden deutlich teurer werden.“ so Kötter.

 





 
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