Energiewende mit lokaler Wertschöpfung

07.01.2014

Die Wetterau hat sich in der Nutzung von Biomasse im Bereich der erneuerbaren Energien zum Vorreiter entwickelt. Einen großen Teil dazu trägt die Biogasanlage im Wölfersheimer Ortsteil Berstadt bei. Unlängst trafen sich Landrat Joachim Arnold, OVAG-Vorstand Rolf Gnadl, Bürgermeister Rouven Kötter und der Vorsitzende des Bauernverbandes Herwig Marloff um sich über die aktuelle Entwicklung der Anlage bei Michael Schmidt zu informieren.

 

Man war sich einig, dass das Projekt nur durch die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit des Landrates mit dem Bauernverband ermöglicht wurde.  Dessen Vorsitzender Marloff und Landrat Arnold haben gemeinsam Hürden bei der Planung der Anlage aus dem Weg geräumt. In diesem Sinne treiben beide derzeit kräftig die projektierte Biogasanlage auf Zuckerrübenbasis in Florstadt voran. Hier zahlt sich die kooperative und von gegenseitigem Respekt getragenen Zusammenarbeit im Bioenergiebündnis Wetterau aus.
OVAG Vorstand Gnadl lobte das Engagement der Gemeinde Wölfersheim, die im Bereich der erneuerbaren Energien als Vorreiter handele. Es sei kein Zufall, dass die Biogasanlage in Berstadt gebaut wurde. Aus Sicht des Wölfersheimer Bürgermeisters  Kötter ist die dezentrale Energieerzeugung ein wichtiger Baustein der Energiewende. Hierdurch könnten die Gewinne in der Region verbleiben und man ist nicht länger von großen Energiekonzernen abhängig. „Geld, das in der Region verbleibt und auch hier wieder investiert wird, nutzt letztlich uns allen!“ Kötter betonte auch die Bedeutung regionaler Kooperationen und dass Kommunen gut beraten sind, die regionalen Unternehmen, wie OVAG, Sparkassen und Volksbanken als Partner zu verpflichten.  In den nächsten Jahren kann die Gemeinde beispielsweise Gewinne aus dem in Zusammenarbeit mit der OVAG gebauten Solarpark in Höhe von rund zwei Millionen Euro erwarten. Diese Gewinne können zur Sicherung wichtiger Infrastruktur wie Kinderbetreuung oder Sporthallen verwendet werden.

 


Bildunterschrift: Bauernverbandsvorsitzender Herwig Marloff, Landrat Joachim Arnold, Michael Schmidt von der Biogasanlage, Bürgermeister Rouven Kötter und OVAG-Vorstand Rolf Gnadl

 
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