Ein Werkzeugkasten für Bürger

17.12.2013

Wem ging es noch nicht so, dass man vergessen hat die Mülltonne rechtzeitig vor das Haus zu stellen? Wer ist noch nicht umgezogen und hat den nächsten Altglascontainer gesucht? Wer war noch nicht auf der Suche nach der Telefonnummer oder den Öffnungszeiten des tollen Restaurants, von dem man nur weiß, wo es ist und nicht, wie es heißt? Wer hat sich noch nicht über ein Schlagloch oder eine defekte Straßenlaterne geärgert, aber dann vergessen, bei der Gemeinde anzurufen? „Für solche kleinen Alltagsprobleme bieten wir nun eine moderne, optimale Lösung für alle Nutzer von  so genannten Smartphones.“ ist sich der Wölfersheimer Bürgermeister Rouven Kötter sicher. Die Gemeinde Wölfersheim hat eine App entwickeln lassen - ein Programm speziell für Smartphones, also Mobiltelefone, die die Funktionalität eines Computers bieten.
Wer im Sommer einmal vergessen hat, seine Biotonne zur Abfuhr raus zu stellen, der wird sich über die neue Gemeinde-App freuen. Über den Abfallkalender kann man sich an die Abfuhrtermine erinnern lassen. Nach der Auswahl des Abfuhrbezirks und des Erinnerungszeitpunktes sieht man in einer übersichtlichen Kalenderansicht alle Abfuhrtermine. Je nach Auswahl erhält man künftig am Vorabend oder am Tag der Abholung automatisch eine Erinnerung.
Wer nach Wölfersheim zieht, nimmt Angebote wie eine Übersicht der Restaurants gerne an. „Mit der integrierten Karte wird es möglich, noch mehr Informationen geordnet unterzubringen.“ so Kötter. In der Karte sollen verschiedene Infrastruktureinrichtungen abgebildet werden. Wer als Neubürger einen Altkleidercontainer sucht, wird genauso fündig wie ein Gast, der auf der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten ist. Auch wer schon lange in Wölfersheim wohnt, soll von der Karte profitieren. Wer sich für die Wölfersheimer Geschichte interessiert, wird an den Schauplätzen historische Bilder und Informationen finden. Die Karte soll mit Hilfe der künftigen Nutzer permanent weiterentwickelt werden.
Wer sich über wild abgelagerten Müll ärgert, kann das über den Schadensmelder genauso melden wie ein Schlagloch. Ein Bild kann einfach hochgeladen werden und auf Wunsch werden die aktuellen GPS-Daten mit übertragen. „Bei diesem Modul war es uns besonders wichtig, es den Bürgern so einfach wie möglich zu machen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern verzichten wir auf eine Registrierung und haben die Eingabefelder auf das notwendige Minimum reduziert. Die eingegebenen Daten können von uns dann problemlos bearbeitet oder an die zuständigen Kollegen weitergeleitet werden.“ berichtet der im Rathaus zuständige Mitarbeiter Sebastian Göbel.
Neben den nützlichen Funktionen werden den Bürgen auch Informationen geboten. Hierbei wurde jedoch genau abgewogen, was wirklich notwendig ist. Neben einer kurzen Information zur App, wurden Nachrichten und Termine eingearbeitet. Um über das Geschehen in der Gemeinde immer auf einem aktuellen Stand zu sein, kann man sich über neue Nachrichten auf Wunsch per Push-Mitteilung informieren lassen. „Die App soll nützliche Funktionen bieten. Wenn wir nur unsere Homepage in einer App-Form angeboten hätten, wäre das, als würde man einen alten Aktenordner in schickes Geschenkpapier verpacken. Wir haben daher genau abgewogen, welche Informationen wirklich interessant sind.“ so Kötter.
Mit der Weiterentwicklung der Onlineangebote sei man jedoch noch nicht am Ende. Für das kommende Jahr sei eine Überarbeitung der bestehenden Homepage angedacht, die an aktuelle Webstandards angepasst werden soll. Für die App selbst sei man nun auch auf die Ideen und Rückmeldungen der Bürger angewiesen.
„Wir bieten unseren Bürgern und Gästen ein modernes, zeitgemäßes, informatives und nützliches Werkzeug für den Alltag. Wer die App einmal benutzt hat, wird begeistert sein. Die praktische Funktion und das schlichte, funktionale Design sind sehr gut gelungen.“ so Kötter. Über mehrere Monate habe man überlegt, welche Funktionen enthalten sein sollen, um den Bürgern bestmöglichen Service zu bieten. Interessiert an dem Projekt schienen die wenigsten Firmen – für Sie war es ein Auftrag wie viele andere auch. Eher durch Zufall lernte man die Firma nerdgeschoss GmbH (nerdgeschossberlin.de) aus Berlin kennen. Geschäftsführer Jens Ravens zeigte sich begeistert und erkannte die Chancen des Projektes. Man verständigte sich auf eine Kooperation. Mit den gemeinsamen Ideen wurde das Gerüst für eine Smartphone-App erstellt, das auch von anderen Kommunen genutzt werden kann. „Wir haben damit die mit Sicherheit modernste und nützlichste App für Kommunen erstellen können, die auf dem Markt ist. Wie unkompliziert und kreativ die Arbeit mit der Gemeinde war, hätten wir selbst nicht erwartet. Wir konnten neben den vielen Ideen aus Wölfersheim auch eigene Ideen aus unserer Sicht als Bürger einfließen lassen. Durch den modularen Aufbau können auch viele andere Kommunen den günstigeren Einstieg in das mobile Internet finden.“ berichtet Jungunternehmer Ravens.
Die App der Gemeinde Wölfersheim ist für iPhone und iPad kostenlos im iTunes-Store erhältlich. Nutzern von Geräten mit Android Betriebssystem steht die App ab Januar zur Verfügung.

 

Downloadlink: https://itunes.apple.com/us/app/wolfersheim-gemeinde-app/id777913837?ls=1&mt=8

 


 

 




 
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