Endlich schnelles Internet für alle?!

11.12.2013

Ein kabelgebundener Ausbau des Internetangebots steht aktuell auf der Tagesordnung der Wölfersheimer Gemeindegremien. Die Vorlage des Gemeindevorstandes sieht vor, der Breitbandbeteiligungsgesellschaft Wetteraukreis mbH beizutreten, um möglichst schnell von der ungeliebten Funktechnik auf Breitband im Boden umsteigen zu können. Alle Ortsteile sollen von der neuen Technik profitieren können.

Das Internet gehört mittlerweile zu den wichtigen Infrastruktureinrichtungen einer Kommune. Nicht nur für Unternehmen und Angestellte, die eine stabile und schnelle Verbindung bei ihrer täglichen Arbeit benötigen, sondern auch für Privatpersonen ist eine Verbindung mit ausreichender Geschwindigkeit und Stabilität wichtig. Das Internet dient heute immer mehr zur Beschaffung von Informationen und Nachrichten, aber auch zur Unterhaltung. Um insbesondere die stark unterversorgten Ortsteile Berstadt, Melbach und Wohnbach mit einem schnellen Netz zu versorgen, entschied sich die Gemeinde 2011 dafür einen Funkausbau als Übergangslösung einzurichten. Die Funktechnologie wurde von Beginn an als Brückentechnologie angesehen, deren Umsetzung derzeit jedoch nicht vollständig zufriedenstellend verläuft. Ziel der Gemeinde ist es daher, den flächendeckenden Ausbau mit Breitbandverkabelung möglichst zügig zu erreichen. „Die Funklösung war als Übergangstechnologie gedacht, das finale Ziel war jedoch stets der Ausbau des Internets über Kabel in allen unseren Ortsteilen. Die Funklösung läuft leider nicht überall optimal. Auch ich persönlich bin mit den Leistungen des Anbieters nicht vollumfänglich zufrieden. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass wir nun die Chance bekommen, bereits deutlich schneller auf den Kabelausbau umzusteigen, als ursprünglich geplant.“ so Bürgermeister Rouven Kötter.
Daher steht nun die Beteiligung an der Breitbandbeteiligungsgesellschaft Wetteraukreis mbH auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung. Diese Gesellschaft soll unter der Federführung der Wirtschaftsförderung Wetterau die Interessen der Wetterauer Kommunen bei diesem wichtigen Thema bündeln. Am Mittwoch, den 11. Dezember wird unser Bürgermeister Rouven Kötter die Vorlage einbringen und begründen. Anschließend soll sie in den Fachausschüssen beraten und im Januar in der Gemeindevertretung entschieden werden. Kötter will mit dem Beitritt erreichen, bei künftigen Verhandlungen zum Breitbandausbau am Tisch sitzen zu können und dabei nicht alleine agieren zu müssen. Die Gemeinde würde von der Kompetenzbündelung und Verhandlungsmacht eines geschlossen auftretenden Wetteraukreises profitieren, so Kötter. Er ist davon überzeugt, dass der Ausbau durch den Beitritt schneller und kostengünstiger funktioniert.

 

Bild: GG-Berlin_pixelio.de

 
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