Wölfersheimer Solarpark mit erfolgreicher Jahresbilanz

18.01.2018

Bevor der Wölfersheimer Solarpark  2012 als größter Solarpark der Region ans Netz gehen konnte, war unklar, ob er überhaupt realisiert werden könnte. Alle Beteiligten standen unter großem Zeitdruck, denn es gab einen Stichtag, an dem der Park fertig sein musste, um eine entsprechende Einspeisevergütung zu erhalten. Das spannende Projekt sorgte sogar dafür, dass der Wölfersheimer Bürgermeister Rouven Kötter im Hessischen Fernsehen interviewt wurde und das Vorhaben dort präsentieren durfte. Wie wir heute wissen, ging das Gemeinschaftsprojekt von ovag und Gemeinde Wölfersheim in der gemeinschaftlichen „Wölfersheim ovag Energie GmbH“ rechtzeitig ans Netz, läuft seither weitgehend geräuschlos und enorm erfolgreich und sorgt für ansehnliche Gewinne für die Anteilseigner. Grund genug für den neuen OVAG-Vorstand Joachim Arnold, sich das von ihm seinerzeit als Wölfersheimer Bürgermeister mit auf den Weg gebrachte Projekt vor Ort im aktuellen Zustand anzusehen und die Zahlen von 2017 zu besprechen. Mit dabei waren der Wölfersheimer Bürgermeister Rouven Kötter, Finanzfachbereichsleiter Eike See, der die Realisierung im Wölfersheimer Rathaus maßgeblich begleitet hatte und auch heute noch seitens der Gemeinde für den Park zuständig ist, sowie der Wohnbacher Fachplaner und Energie-Spezialist Jürgen Wolf, der die fachliche Begleitung des Parks sicherstellte.

 

„Der Wölfersheimer Solarpark ist ein gutes Beispiel dafür, was wir erreichen können, wenn wir in der Region zusammenarbeiten.“ betont Kötter. „Als Hauptakteure haben die ovag und die Gemeinde Wölfersheim partnerschaftlich auf Augenhöhe agiert, finanziert wurde das Projekt von der Volksbank Mittelhessen und der Sparkasse Oberhessen, unterstützt wurden wir von lokalen Fachleuten – das verdiente Geld kommt über unsere Haushaltskasse wiederum allen Bürgern der Gemeinde zu Gute. Unser Mut und das Engagement aller Beteiligten wurde belohnt!“

 „Die Gemeinde Wölfersheim hat, seit der Solarpark ans Netz ging, insgesamt 310.000 € als Gewinnausschüttung und Pacht erhalten. Solche kreativen Ideen sind nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für unsere Gemeindekasse. Damit sorgt der Solarpark mit dafür, dass unsere niedrigen Steuerhebesätze gehalten werden können und wir wichtige aber auch teure Aufgaben, wie Feuerwehr, Kindergarten oder Dorfgemeinschaftshäuser, mitfinanzieren können. Ich halte es für sehr wichtig, dass eine Gemeinde mit kreativen Ideen nach solchen Chancen und Perspektiven sucht.“ erläutert der zuständige Rathausmitarbeiter Eike See. „2017 war vom Sonnenertrag her ein eher durchschnittliches Jahr. Die Sonnenstunden führten dazu, dass wir hinsichtlich der Einspeisevergütung aufgrund unserer konservativen Planung trotzdem im Plan liegen. Wir rechnen mit einer Ausschüttung für die Gemeinde in Höhe von rund 50.000 €.“

„In Wölfersheim wird auf dem ehemaligen Braunkohle-Kraftwerkgelände in vorbildlicher Art und Weise Strom aus der Kraft der Sonne gewonnen. Die Tatsache, dass Sonnenkraft unbegrenzt verfügbar ist, die eingestrahlte Energie den menschlichen Bedarf um ein Vielfaches überschreitet und ihre energetische Nutzung fast keine umweltschädigende Emissionen verursacht, macht sie zu einer der interessantesten regenerativen Energiequellen.“, so ovag Energie AG Vorstand Joachim Arnold. In Kooperation mit der Gemeinde Wölfersheim hat die ovag eine große Freiflächen-Anlage errichtet. In Zukunft sollen weitere Anlagen installiert werden, insbesondere auf öffentlichen Gebäuden, auf Einkaufs- und Versorgungszentren sowie auf Industrie- und Gewerbeobjekten. Der Solarenergie wird von Seiten der ovag im Hinblick auf eine klimaschonende Energieversorgung eine hohe Bedeutung beigemessen. „Photovoltaik-Großflächenanlagen sind für Kommunen, die sich aktiv an der Energiewende beteiligen, eine Alternative zu anderen Formen Erneuerbarer Energien. Wölfersheim hat seine Chancen in dieser Hinsicht weitsichtig und entschlossen genutzt.“, so Arnold anerkennend für das bisher Geleistete.

 


 
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