Besucher stürmen Wölfersheimer Gärten

15.06.2010

Am vergangenen Sonntag stürmten zahlreiche Besucher die am Tag der offenen Gartentür teilnehmenden Gärten. Insgesamt 13 Pflanzenparadiese konnten die Besucher in Augenschein nehmen. Die privaten Rückzugsorte und auch die darin angebotenen Aktionen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Allein die Aspekte Nutzung und Gestaltung sowie die verschiedenen Bepflanzungen sorgten für eine abwechslungsreiche Veranstaltung. Gemüsegarten, Blumenbeete, Japangarten oder Innenhof mit vielfältiger Topfbepflanzung und Dekoration, die Teilnehmer haben eine Fülle verschiedenartiger Privatgärten geboten, in denen man praxisnahe Tipps und Ideen für die Arbeit auf dem eigenen Balkon oder Garten mit nach Hause nehmen konnte.
In einigen Gärten erlaubten zusätzliche Ausstellungen einen Blick in andere Freizeitgestaltungen der Gartenbesitzer. So zum Beispiel bei Anne Maas und Madlon Scholz in der Feldbergstraße. In ihrem idyllischen kleinen Hof und der angrenzenden Scheune fanden sich zahlreiche Skulpturen, die teilweise von befreundeten Künstlern zur Verfügung gestellt wurden. Auch die Melbacher Heidi und Herrmann Schleuning stellten ihre kreativen Hobbys aus. Zu sehen gab es Aquarelle und Patchworkarbeiten. Besonders letztere fanden, drapiert auf der Wäscheleine, großes Interesse. Im Hof von Philippe Durieu ging es in Zusammenarbeit mit der Künstlerpalette auch kreativ her. Geschickt waren hier Gemälde in die Grünanlage integriert worden. Musikalisch untermalt wurde das Gesamtwerk mit klassischen Gitarrenklängen, vorgetragen von Schülern der Waldorfschule.
Neben der Künstlerpalette beteiligte sich auch die Natur- und Vogelschutzgruppe an der Veranstaltung. Im Garten von Katja und Ulf Schmid informierten sie über verschiedene Möglichkeiten, mit denen man einheimischen Vögeln Nistmöglichkeiten bieten kann.
Aber auch wenn keine speziellen Aktionen geboten wurden fanden zahlreiche Besucher den Weg in die Gärten. Schon um kurz vor elf standen die ersten Gäste vor den Toren. So auch in Melbach bei Markus Faatz und seinem japanischen Garten. Schon beim Betreten staunten die Besucher über die Vielfalt auf kleinstem Raum, die sonst ganz verborgen hinter dem Haus liegt. Von der Straße aus nicht sichtbar ist auch der Hof von Karin Witzel. In der blühenden Oase mit hunderten von Blumentöpfen wurden die Gäste mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen begrüßt. Mit gleichem wurde man auch von Annelie Möller und Astrid Möller-Seeling aus Berstadt empfangen. In historischem Ambiente laden hier gemütliche Sitzplätze im Grünen zum Verweilen ein. Einen Ort zur Entspannung bietet auch der Garten von Angelika Bindemann Ettlinger, in dem man sogar einen Whirlpool findet. Zwischen heissen Aufgüssen in der Lounge-Ecke entspannen kann Familie Wieprecht. Kleine Beetbereiche passen sich hier perfekt in den Hof mit Altem und Neuem ein. Auf Whirlpool und Sauna wurde im Garten von Ingrid Müller und A. Horhäuser gänzlich verzichtet. Hier standen neben einem großen Teich Rosen und Stauden im Mittelpunkt. Rosen, Stauden und verschiedene andere Büsche fand man auch bei Vera Schmidt, deren Garten genügend Platz für ihre eigene und die unterirdisch lebende Maulwurffamilie bietet.
Neben der Erholung stand bei einigen Hobbygärtnern auch der Nutzen im Vordergrund. Eine Kombination aus beidem findet sich bei Manuel und Liesel Hofmann. Rosen, Himbeeren, Hortensien und Tomaten gedeihen hier auf einem Grundstück. Multifunktional ist auch der Garten von Almut Walesch in Wohnbach. In dem vor 3 Jahren angelegten „Low-Budget-Hofgarten“ finden sich Blumen, Büsche, Kräuter, Waldbeeren und Wein.
Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse, und so war in den 13 Wölfersheimer Pflanzenparadiesen einiges los. So ist es nicht verwunderlich, dass schon in der Mittagszeit hunderte Besucher die Gärten besichtigt hatten. „Es freut mich, dass die Veranstaltung auf ein solches Interesse gestoßen ist. Ich selbst hätte nicht erwartet, dass Besucher aus ganz Hessen den Weg zu uns finden, um die Gärten zu besichtigen. Für uns war diese Veranstaltung etwas Neues, und sie wäre ohne das Engagement der zahlreichen Garten- und Hofbesitzer nicht realisierbar gewesen. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar und freue mich, dass ihre Gärten durch so viele Besucher gewürdigt wurden.“ so Bürgermeister Rouven Kötter. Bilder von der Veranstaltung gibt es unter www.woelfersheim.de im Wölfersheimer Bilderbogen.


Reges Interesse am japanischen Garten – einer von 13 Gärten bzw. Höfen am Wölfersheimer Tag der offenen Gartentür

 
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