Aufsuchende Jugendarbeit soll Vandalismus vorbeugen

06.11.2020

In der vergangenen Woche fanden gleich mehrere Ausschusssitzungen in der Wetterauhalle statt. Der Ausschuss für Sport, Kultur, Jugend und Soziales beschäftigte sich mit der Jugendarbeit und der Situation der Flüchtlingsbetreuung.

 

Nach einer Begrüßung durch Loni Konietzke, die Magda Gerlach als Ausschussvorsitzende vertrat, berichtete Bürgermeister Eike See zunächst aus dem Gemeindevorstand und verwies auf die anstehenden Corona-Regelungen, die zum Beginn der neuen Woche gelten sollen. Da die Verordnungen noch nicht vorliegen, könne derzeit nicht beurteilt werden, ob die Sitzung der Gemeindevertretung in der kommenden Woche stattfinden könne. Anschließend übergab er das Wort an die beiden Jugendpfleger Daniela Stelz und Jörg Pfaffenroth, die über ihre Arbeit in Wölfersheim im vergangenen Jahr berichteten. Großen Augenmerk legten sie dabei auf die neu eingeführte „aufsuchende Jugendarbeit“. Die aufsuchende Jugendarbeit wurde in Wölfersheim als einzige der vier beteiligten Gemeinden eingeführt. Mit ein Grund dafür ist, dass Wölfersheim mit der Singbergschule auch Anziehungs- und Treffpunkt für viele andere Jugendliche aus umliegenden Gemeinden geworden ist. In den vergangenen Monaten kam es zudem immer wieder zu Vandalismus. Aus diesem Grund sind die beiden Jugendpfleger Lisa Steinbrück und Jörg Pfaffenroth seit diesem Jahr in der Gemeinde unterwegs. Gemeinsam fahren sie zu beliebten Treffpunkten wie am Bahnhof, dem Wölfersheimer See oder dem Sportplatz an der Singberghalle. „Wir sind dabei nicht nur unter der Woche, sondern vor allem am Wochenende und Abends unterwegs um auch Jugendliche antreffen zu können.“ berichtet Pfaffenroth. Ziel ist es, darüber einen direkten Kontakt zu den Jugendlichen aufzubauen. Die Corona-Pandemie hat den Jugendpflegern jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Insgesamt steht man mit der aufsuchenden Jugendarbeit noch am Anfang. „Wir tauschen uns regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen im Umkreis aus. Eine gute Aufsuchende Jugendarbeit kann man nicht von Heute auf Morgen etablieren. So etwas braucht Zeit, kann aber dann sehr wirkungsvoll sein.“ so Pfaffenroth. Bürgermeister See fand lobende Worte für die beiden Jugendpfleger. „Es ist keine Selbstverständlichkeit zusätzlich zu solchen Zeiten zu arbeiten. Dazu braucht es viel Leidenschaft für einen Beruf. Ich danke Jörg Pfaffenroth und Lisa Steinbrück für ihr Engagement. Wir konnten uns in der Ausschusssitzung von der durchweg hervorragenden Arbeit der interkommunalen Jugendpflege überzeugen. Ein solches Angebot könnten wird als Gemeinde alleine nur schwer auf die Beine stellen.“ so See.
Im Anschluss berichtete der für die Flüchtlingsunterbringung zuständige Hauptabteilungsleiter Markus Herrmann über die aktuelle Situation der Flüchtlingsbetreuung und warf dabei auch einen Blick auf die im zurückliegenden Jahr realisierten Projekte. Als ein Leuchtturmprojekt hob er den Tag des Sports hervor, bei dem die Integration in die Vereine im Vordergrund stand. Die Ausschussmitglieder nutzen nach beiden Vorträgen die Möglichkeit intensiv Fragen zu stellen und sich noch tiefgehender zu informieren.

 



 
Suche
Gemeinde Wölfersheim
Hauptstraße 60
61200 Wölfersheim
Telefon: +49 6036 9737 -0
Telefax: +49 6036 9737 -37 

Öffnungszeiten

Impressum
Datenschutz

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Göbel

+49 6036 9737 -16

sebastian.goebel@woelfersheim.de