Gelbe Tonnen ab 2021

17.07.2020

Das Verteilen und das Einsammeln der Gelben Säcke sorgt immer wieder für Unmut bei den Bürgerinnen und Bürgern. Die Säcke wurden im Laufe der Jahre immer dünner. Und seit einiger Zeit gibt es Probleme bei der Verteilung der leeren Säcke. Die Mengen an leeren Säcken, die von dem derzeit beauftragten Unternehmen an die Kommunen verteilt werden, sind oft sehr schnell vergriffen. Die gefüllten Säcke, die zur Abholung bereitstehen, werden bei starkem Wind weggeweht und reißen auf. Tiere machen sich über Nacht an den Säcken zu schaffen, so dass der Inhalt auf Straßen und Gehwegen verstreut wird. Zum Beginn des Jahres 2021 soll deshalb in allen Wetterauer Städten und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt werden.

 

„Mit der Gelben Tonne sehen wir diese Probleme nicht. Die Sauberkeit in den Orten wird durch die Einführung der Gelben Tonne steigen. Und die Tonne steht stets parat, während Säcke immer wieder neu besorgt werden müssen“. betont Bürgermeister Manfred Wetz als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Abfallwirtschaft Wetterau, der 19 Kommunen angeschlossen sind. Die Sammlung und Verwertung aller Verpackungsabfälle, wozu auch Glas- und Papierverpackungen gehören, wird durch die privaten Dualen Systeme organisiert, welche unabhängig von den öffentlich-rechtlichen Entsorgern arbeiten. Mit den Verhandlungen zur Sammlung und Verwertung der Verpackungsabfälle, die bisher über den Gelben Sack entsorgt wurden, hatten die Städte und Gemeinden den Wetterauer Abfallwirtschaftsbetrieb beauftragt. „Die Verhandlungsgespräche mit dem Dualen Systempartner waren schwierig und langwierig. “ berichtet Dr. Jürgen Roth, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs des Wetteraukreises. In einer Vereinbarung wurde schließlich geregelt, wie die Verkaufsverpackungen künftig gesammelt werden. Damit wird die flächendeckende Einführung der Gelben Tonne im Wetteraukreis ermöglicht.
Die Bürger können zwischen drei Tonnengrößen wählen. Die Regel ist die 240-Liter-Tonne. Bei Bedarf kann auch die kleinere 120-Liter-Tonne genommen werden. Große Haushalte können sich für den 1100-Liter-Container entscheiden. Die Tonnen sind schwarz und haben einen gelben Deckel. Die Abfuhr erfolgt alle drei Wochen. „Aus den Erfahrungen anderer Landkreise, in denen bereits die Gelbe Tonne eingeführt wurde, wissen wir, dass das Volumen der Tonne reicht und sich keine Bürgerin und kein Bürger Sorgen machen muss, dass er nun seine Verpackungsabfälle nicht in der Gelben Tonne unterbekommt.“ berichtet Roth.
Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen durch die Gelbe Tonne keine zusätzlichen Kosten. Die Abfuhr der Tonnen wird vom Dualen System finanziert. Die Bürger bezahlen die Entsorgung der Verkaufsverpackungen bereits mit dem Kauf eines Produktes. Die Hersteller führen dafür Geld an die Dualen Systeme ab. Die Einführung der Gelben Tonnen hat also keine Auswirkungen auf die Abfallgebühren. Das Duale System Zentek, das für die Verpackungsabfälle im Wetteraukreis zuständig ist, wird bis Ende Juli einen Entsorger  in einem Ausschreibungsverfahren ermitteln, der anschließend mit der Aufstellung und Abfuhr der Gelben Tonne ab Januar 2021 beauftragt wird. Die Bürgerinnen und Bürger werden im Vorfeld über das Verfahren der Verteilung der Gefäße und  über die Auswahlmöglichkeit der Tonnengröße informiert. Die Abfuhr der Gelben Säcke ist bis zum Jahresende gewährleistet, genügend Säcke sind nach Aussage des Abfallwirtschaftsbetriebes vorhanden.

 


 
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