Bucheneinschlag im Gemeindewald

23.08.2019

Durch die extreme Dürre der letzten zwei Jahre sind die Buchen im Gemeindewald stark beeinträchtigt worden. Sie benötigen eigentlich in der Vegetationszeit eine ausreichende Wasserversorgung, die in letzter Zeit nicht gegeben war. Hierdurch kam es zur Vitalitätsschwächung, die bei einem erheblichen Teil der Buchen zu Absterbeerscheinungen führten. So haben viele Buchen nur wenige oder nur kleine, kümmerliche Blätter gebildet. Bei einem Großteil sind dazu schon Trockenäste in der Kronenspitze zu sehen, weil kein Wasser hochgepumpt werden konnte. Hinzu kommen dort auch erhebliche Aufplatzungen der Rinde. Und nicht nur in den Althölzern treten diese Schäden auf, sondern auch in geschlossenen, mittelalten Wäldern.

 

Aus Verkehrssicherungsgründen müssen die absterbenden Bäume an den Straßen und Waldparkplätzen vordringlich gefällt werden. Hinzu kommt, dass bei diesen Fällarbeiten aus Arbeitsschutzgründen wegen abfallender Trockenäste größte Vorsicht geboten ist. Daher kommen erstmals akkubetriebene Fällkeile zum Einsatz, die per Fernbedienung gesteuert werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Arbeiter beim Fällvorgang nicht zu nah an dem fallenden Baum bzw. nicht unter dessen Krone stehen.
In den nächsten Tagen wird im besonders betroffenen Södeler Wald mit dem Einschlag von absterbenden Buchen begonnen. Wenn die Bäume noch länger stehen, kommt es zu einer Entwertung des Holzes, so dass die Sägewerke sie nicht mehr verwenden können. Sie sind dann nur noch für Spanplatten, Zellstoff oder Brennholz verwendbar.
Die Förster hoffen auf viel Niederschlag in den nächsten Monaten,damit der Waldboden wieder gut durchfeuchtet wird. Dies wäre die Voraussetzung dafür, dass sich der Wald im nächsten Jahr wieder etwas erholen kann.


 
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