Ausstellung "Klima braucht Energie" in der Singbergschule

15.04.2019

Die Ursachen und Folgen des Klimawandels, unser Energieverbrauch, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien sind Themen der Wanderausstellung "Klima braucht Energie" des Regionalverbands FrankfurtRheinMain. Die Singbergschule hatte sich darum beworben, die Ausstellung zeigen zu können und hat nun als erste Schule im Rhein-Main-Gebiet den Zuschlag erhalten. Der Erste Beigeordnete des Regionalverbands Rouven Kötter, der unter anderem auch für Klima, Energie und Nachhaltigkeit zuständig ist, erläuterte die Zielsetzung der elf Infotafeln jüngst bei einem Termin vor Ort mit Bürgermeister Eike See und Schulleiter Olaf Bogusch.

 

Die Themen werden mit Texten, Fotos und Erklär-Grafiken anschaulich dargestellt. Die neu konzipierte Ausstellung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain informiert und zeigt zudem Handlungsmöglichkeiten auf. Statt abstrakter Informationen wird vermittelt, was jeder Einzelne tun kann. „Der Klimawandel ist mittlerweile spürbar und kann selbst von den hartnäckigsten Realitätsverweigerern nicht mehr geleugnet werden. Es ist daher enorm wichtig, dass wir über die Folgen informieren und Wege aufzeigen, etwas dagegen zu tun. Dabei ist jeder einzelne von uns gefragt." ist Rouven Kötter überzeugt.
"Wir alle brauchen Energie, aber dabei dürfen wir nicht mehr lange auf fossile Energieträger wie Öl und Kohle setzen. Im gleichen Zug müssen wir aber auch überlegen, wie wir unsere Energieversorgung künftig sicherstellen. Als Gemeinde sind wir hierbei immer mit gutem Beispiel vorangegangen und werden das auch künftig tun. Egal, ob es die Biogasanlage in Berstadt oder der Solarpark am Wölfersheimer See ist – Wölfersheim hat immer gezeigt, dass wir unserer Tradition als Energieerzeuger-Kommune verpflichtet sind und das auch ernst nehmen. Dabei gehen wir mutig neue Wege und sorgen somit nicht nur für Klimaschutz, sondern auch für Einnahmen in unserer Gemeindekasse, die allen Bürgern zugutekommen. " pflichtet Bürgermeister Eike See bei. Bei allen Anstrengungen müsse man aber auch das tatsächliche Leben der Menschen im Blick haben. Dazu ergänzt Rouven Kötter: "Wir dürfen meiner Meinung nach nicht ideologisch und aktionistisch vorgehen. Der Klimawandel ist da und er wird sich weiter verschärfen. Daher ist es notwendig, dass wir systematisch mit innovativen Ideen, konsequenter Politik im Großen und jeder für sich im Kleinen darauf reagieren. Aber wir dürfen dabei den Menschen und seine Bedürfnisse nicht aus dem Blickfeld verlieren. Energie darf nicht zum Luxusgut für Reiche werden. Strom muss bezahlbar bleiben und auch Geringverdiener müssen künftig mobil sein können. Ich möchte, dass sich alle Generationen dazu Gedanken machen und daran mitwirken. Diese Ausstellung soll dafür Impulse setzen und fachliche Informationen liefern. Es freut mich, dass wir sie zuerst in der Schule meiner Heimatgemeinde zeigen können." schließt Kötter ab. Die Ausstellung des Regionalverbandes ist noch einige Tage im Foyer der Singbergschule zu sehen. Weitere Informationen sind auf dem Klima-Energie-Portal des Regionalverbandes unter klimaenergie-frm.de zur finden.

 



 
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