Pfad auf Vordermann gebracht

09.06.2011

Erstmals bepflanzt wurde der Limberg vor gut 200 Jahren. Zahlreiche Bürger hatten der Gemeinde damals Land abgetreten. Im Laufe der Jahre wurde der Limberg immer wieder abgeholzt und neu aufgeforstet. Der Wald ist zuletzt durch das Unwetter vom 30. auf 31. Mai 2008 stark geschädigt worden. Insgesamt wurden schätzungsweise 2000 fm (Festmeter) Laubholz und mindestens 1000 fm Nadelholz geschädigt. Einige Bäume wurden kürzlich neu gepflanzt und der vorhandene Weg wurde erneuert. Die Wegestrecke wurde unter der Leitung von Revierförsterin Hermine Link (Hessen-Forst) saniert. Der Unterbau war bereits für die Nutzung als Forstweg hergerichtet. Lediglich der Oberbau musste noch für Wanderer fachgerecht hergestellt werden.  
Bei dem Limberg handelt es sich um einen Wald außerhalb der regulären Bewirtschaftung, dass heisst er ist weitestgehend sich selbst überlassen. Auf Wunsch der Gemeinde wurden die Verluste durch Sturmschäden aus dem Jahr 2008 durch Neuanpflanzungen ausgeglichen. Wie Revierförsterin Link berichtet musste sie von den ursprünglichen Plänen abkommen. Der Untergrund wäre flach und steinig und die zu Beginn geplanten Pflanzen konnten nicht verwendet werden. Statt dessen wurden 500 Traubeneichen, 400 Kirsch- , 100 Wallnussbäume, 50 Ulmen und 50 Waldrandpflanzen (Rosen, Degusta usw.) auf dem rund 1,4 ha großen Areal eingesetzt. Als besonderes Highlight zur Aufwertung des Naturlehrpfades wurden 475 Bäume des Jahres gepflanzt. Von 1989 mit der Stieleiche angefangen bis zur Elsbeere wurden jeweils 25 Pflanzen verwendet. "Der Limberg ist ein beliebter Ort für einen Sonntagsspaziergang. Leider waren die Wege vor Beginn der Maßnahme in einem schlechten und erneuerungswürdigen Zustand. Jetzt ist er für Fußgänger und Radfahrer wieder sicherer geworden. Durch die Witterung in den vergangenen Wochen wurden die Pflanzen stark in Mitleidenschaft gezogen. Wir hoffen das möglichst viele die längere Dürreperiode überlebt haben." so Bürgermeister Rouven Kötter. Zum Schutz vor Wildtieren wurden ebenfalls Maßnahmen getroffen. Die Pflanzen wurden einzeln gegen Verbiss und das Verfegen durch Rehböcke geschützt.


(v.l.) Revierförsterin Hermine Link, der Beigeordnete Hans Reiner Hessler, der Erste Beigeordnete Manfred Sauer und Bürgermeister Rouven Kötter machen sich ein Bild vor Ort.

 
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