Handwerkskunst am See

03.11.2018

Wer derzeit auf der Suche nach einem guten Handwerksbetrieb ist, muss oftmals lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen Fachkräfte. Umso wichtiger ist es, dass Betriebe eine qualifizierte und hochwertige Ausbildung bieten. So tut es auch die Firma Metallbau Repp aus Echzell. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 23 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende. Einer dieser Auszubildenden ist Kai Taudte (3. Ausbildungsjahr). Er fertigte im Rahmen des Wettbewerbs „Metallbau setzt Akzente“ eine Bank aus Stahl und Aluminium an. Gemeinsam mit Geschäftsführer Alexander Repp übergab er die Bank als Spende an die Gemeinde und überzeugte sich gemeinsam mit Bürgermeister Eike See vor Ort vom neuen Standort der Bank.

 

Auch der Bürgermeister fand lobende Wort für die Bank. Sie besteht aus einem schlichten, aber handwerklich anspruchsvollen Stahlgestell. Die Sitzfläche besteht aus pulverbeschichtetem Aluminium. "Es freut mich sehr, dass die Firma Repp sich dazu entschieden hat, uns als Gemeinde zu unterstützen. Noch mehr freut es mich, dass sie jungen Menschen eine Zukunftsperspektive bietet. Die Bank wird Spaziergängern viele Jahre am See zur Verfügung stehen." zeigt sich See begeistert, der die Gelegenheit nutzte, sich bei Alexander Repp über den Betrieb und die allgemeine Situation im Handwerk auszutauschen. Repp ist außerdem Innungsobermeister der Metall-Innung des Wetteraukreises. Durch sein Engagement kommt er mit vielen Betrieben in Kontakt. "In den meisten Handwerksbetrieben ist es schwer, entsprechenden Nachwuchs zu bekommen. Deshalb freuen wir uns immer, wenn jemand ein Praktikum bei uns absolvieren möchte." berichtet Alexander Repp. Im Gespräch berichtet Bürgermeister See von Ausschreibungen der Gemeinde, die teilweise nicht von Erfolg gekrönt waren, weil von 40 Betrieben nur einer ein Angebot abgegeben hat. "Die Auftragsbücher der  Betriebe sind in fast allen Bereichen sehr gut gefüllt. Ich denke, dass dieser Trend die nächsten Jahre anhalten wird. Wer sich für eine handwerkliche Ausbildung entscheidet, der wird auch in Zukunft kein Problem haben, einen Arbeitsplatz zu finden." schließt Repp ab.

 




 
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