Ein innovativer Familienbetrieb

21.09.2018

Vor etwas mehr als einem Jahr unterzeichnete Dieter Belzer den Kaufvertrag für ein Gewerbegrundstück in der Schottener Straße in Berstadt. Inzwischen ist das Unternehmen in die neuen und modernen Räumlichkeiten eingezogen. Bürgermeister Eike See und sein Vorgänger, der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Rouven Kötter, statteten dem innovativen Familienunternehmen einen Besuch ab.

 

Betritt man die großzügige neue Halle der Firma EPS, kommt man aus dem Staunen nur schwer heraus. Wenige Meter vom Eingang stehen bereits montierte Geräte, die vor der Auslieferung an Kunden auf Herz und Nieren getestet werden. Immer wieder fahren die automatischen Buchscanner hoch und runter. "Wir lassen die Geräte einlaufen." berichtet Dieter Belzer. "Die Geräte werden diese Bewegung tausendfach durchführen. Deshalb ist es wichtig, sie vorab zu testen und die Bauteile zu überprüfen. Unsere Kunden legen Wert auf gute Qualität." ergänzt sein Sohn Pascal Belzer. Das Unternehmen ist fest in Familienhand. Seit mehr als 30 Jahren ist Dieter Belzer in Sachen Dokumentarchivierung im Geschäft. Sein Sohn Pascal ist ebenfalls im Unternehmen tätig. Beste Voraussetzungen, um auch in die Zukunft des Betriebes zu investieren. Das tat man mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle mit Büroräumen.
In den bestehenden Räumlichkeiten im Berstädter Ortskern wurde es dem Unternehmen zu eng. "Die neuen Räumlichkeiten bieten uns mehr Raum zur Entwicklung, was bisher aufgrund der räumlichen Enge nur schwer möglich war." berichtet Dieter Belzer. "Als die Familie Belzer sich mit dem Wunsch eines Grundstückes an uns gewandt hatte, konnten wir ein entsprechendes Grundstück bieten, das perfekt auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist." berichtet Rouven Kötter. "Es ist wichtig, dass wir Unternehmen in unserer Gemeinde den notwendigen Raum zur Entwicklung bieten. Nur so ist es möglich, Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten und auszubauen." pflichtet Bürgermeister Eike See bei.  „Es freut uns sehr, dass die Gemeinde uns mit dem Grundstück den notwendigen Raum zur Entwicklung geboten hat. Es war nicht nur ein passendes Grundstück vorhanden, wir wurden auch kompetent und umsetzungsorientiert betreut. Als Familienunternehmen fühlen wir uns in Wölfersheim gut aufgehoben.“ zeigen sich Dieter und Pascal Belzer begeistert.
See und Kötter zeigten sich von den Produkten des Betriebes beeindruckt. Hergestellt werden die verschiedensten Geräte. So zum Beispiel ein vollautomatischer Buchscanner, der bis zu 750 Seiten in einer Stunde, aber auch Formate bis A0 scannen kann. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern saugt das Gerät die Seiten an und blättert sie sorgfältig um. Eine Glasscheibe drückt die Seiten sanft an, sie werden gescannt, die Scheibe hebt sich wieder und alles wiederholt sich, bis das Buch entsprechend gescannt wurde. „Häufig werden solche Geräte eingesetzt, um den Mitarbeitern das monotone Umblättern zu ersparen. Wir bieten aber auch manuelle Buchscanner.“ erzählt Pascal Belzer. Beeindruckend sind auch die großen Flachbettscanner. Mit ihnen können Dokumente bis zu einer Größe von DIN A0 gescannt werden. Es geht aber auch noch größer, der größte Scanner kann eine Länge von 2,54 Metern scannen. Wer denkt, mit Scannern dieser Größenordnung hat man nur zu tun, wenn man Landkarten und ähnliches einscannen möchte, der irrt. Fast jeder könnte indirekt schon mit den Berstädter Scannern in Verbindung gekommen sein. IKEA scannt damit beispielsweise Holzdekore für Möbel. Durch ein spezielles Scanverfahren mit mehreren Lichtern wirkt das Motiv noch plastischer. Neben den Standardgeräten werden auch kundenspezifische Sondergeräte gebaut. So zum Beispiel ein Scanner zur Qualitätssicherung eines Reifenherstellers. Spezielle und anspruchsvolle Kundenwünsche sind eine Stärke des Unternehmens. Und mit diesen speziellen Kundenwünschen wurde auch der Grundstein für die EPS GmbH gelegt. Als er sich noch hauptsächlich mit Mikrofilmen beschäftigte, regte ein Kunde des Gutenberg-Institutes an, doch mal einen Buchscanner zu bauen. So passte sich Belzer immer wieder den Anforderungen des Marktes an und entwickelte seine Produkte anhand der Kundenwünsche weiter. Auf dem gesamten Erdball sind die Scanner im Einsatz. Ob Myanmar oder Tibet - hergestellt werden die Geräte alle in Berstadt. "Unsere Region steckt voller innovativer Unternehmen. Es freut mich immer wieder zu sehen, wenn sie sich so hervorragend entwickeln wie die Firma EPS." zeigt sich Kötter begeistert. "Arbeitsplätze vor Ort sind eine Grundlage für die Zukunft unserer Gemeinde. Damit Wölfersheim auf für künftige Generationen ein attraktiver Lebensmittelpunkt bleibt, müssen wir jungen Menschen Perspektiven bieten." schließt See ab.  

 




 
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