Fördergelder für Klimaschutz

22.02.2011


Interkommunales Klimaschutzprojekt mit Hungen und Schotten



Dass bei der Gemeinde Wölfersheim das Thema Klimaschutz als ernste und wichtige Herausforderung betrachtet wird, wurde bereits in zahlreichen Beschlüssen und Taten unter Beweis gestellt. Neben den positiven ökologischen Ergebnissen, die dabei bislang erreicht werden konnten, fließt nun auch Fördergeld in die ehemalige Bergbaugemeinde. Wie die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen hat, wird Wölfersheim gemeinsam mit Hungen und Schotten ein Interkommunales Klimaschutzprojekt gründen. Das Vorhaben der drei Kommunen hat Modellcharakter: Es ist das erste interkommunale Klimaschutzprojekt in Hessen. Bürgermeister Rouven Kötter erklärte hierzu, dass es sich bei diesem Projekt nicht lediglich um eine neue Absichtserklärung handelt, sondern das damit konkrete Fördergelder verbunden seien. „Die Gemeinde Wölfersheim hat sich bereits im Rahmen des EU-Klimakonvens ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Gemeinsam mit Hungen und Schotten ist es im Rahmen eines Interkommunalen Projektes nun möglich, Fördergelder in die Gemeinde Wölfersheim zu holen, um damit die Umsetzung unserer ehrgeizigen Ziele zu erleichtern.“ Mit den Fördergeldern sollen Energie- und CO2-Bilanzen nach Energieträger und Sektoren aufgestellt und bilanziert werden. Außerdem geht es um Potentialabschätzungen und Berechnungen der einzelnen Maßnahmen sowie der Bündelung dieser in Maßnahmenkatalogen mit Zeitplänen, Prioritätenlisten und konkretem Handlungskonzept. Hierbei wird nicht nur die klimatische Auswirkung betrachtet sondern auch Investitionskosten, Energiekosten und regionale Wertschöpfung werden dabei berücksichtigt. All das geschieht sowohl auf Ebene aller drei Kommunen gemeinsam, als auch für jede Kommune individuell. „Die möglichen Synergieeffekte ergeben sich zum einen aus den Stärken und Schwächen der einzelnen Kommunen. Da Energie übertragbar ist und Energieträger innerhalb des kommunalen Verbundes ausgetauscht werden können, wäre es denkbar, dass die einzelnen Gemeinden real oder bilanztechnisch kooperieren. Zum anderen ist natürlich die lukrative finanzielle Förderung des Projektes ein wichtiger Anreiz. Hiermit können wir gemeinsam einen Energieberater einstellen, der dann auch unseren Bürgern zur Verfügung steht.“ erläutert Bürgermeister Kötter.
Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Jüngst war außerdem der Beauftragte der Landesregierung für Interkommunale Zusammenarbeit, Claus Spandau, bei den Projektteilnehmern zu Besuch, um die Möglichkeiten, Grenzen und Abläufe einer Förderung durch das Land Hessen zu erläutern und zu besprechen. Der Antrag zur Erteilung von Fördermitteln wird momentan von den Kommunen gemeinsam erarbeitet und soll zeitnah eingereicht werden. Die notwendigen Verträge für die Durchführung des Projektes können zuvor abgeschlossen werden, so dass dem Interkommunalen Klimaschutzprojekt Wölfersheim, Hungen, Schotten nichts mehr im Wege steht.


v.L.: Landesbeauftragter Claus Spandau, Bürgermeister Klaus Peter Weber (Hungen), Bürgermeister Rouven Kötter (Wölfersheim) und Projektkoordinatorin Elke Högy (Schotten) besprechen vor Ort die nächsten Schritte des Interkommunalen Klimaschutzprojektes

 
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