Sicherheit, Zeitersparnis und Nachbarschaftshilfe

19.02.2011


Feuerwehr: Tauglichkeitsuntersuchungen für Atemschutzgeräteträger verbessert

 

Das Tragen von Atemschutzgeräten während eines Einsatzes stellt die Feuerwehrleute unter besondere körperliche Belastungen. Die Gefahr einer Überlastung des Herz-Kreislaufsystems ist u.a. durch das Gewicht der Geräte, die körperliche Anstrengung gepaart mit der eingeschränkten Atmung und eventuell einem Hitzestau durch die Schutzkleidung groß. Aus diesem Grund müssen sich die Atemschutzgeräteträger regelmäßig einer gesundheitlichen Untersuchung unterziehen, in der überprüft wird, ob sie der Belastung standhalten können.
Bisher musste jeder der Atemschutzgeräteträger die Untersuchung bei einem Facharzt in der Umgebung durchführen lassen und seine Freizeit dafür opfern. Um den Zeitaufwand der Einsatzkräfte zu minimieren, wurde die Untersuchung am vergangenen Donnerstag erstmals zentralisiert für alle Atemschutzträger vor Ort angeboten.
Der Erste Beigeordnete Manfred Sauer ließ es sich nicht nehmen, Ärzte und Feuerwehrleute in Berstadt zu begrüßen und den Untersuchungsbus der PIMA Arbeits- und Umweltmedizin GmbH in Augenschein zu nehmen. „Die Feuerwehren unserer Gemeinde leisten eine hervorragende Arbeit und opfern dafür einen großen Teil Ihrer Freizeit. Sie verdienen damit unseren höchsten Respekt und Anerkennung und wir sind verpflichtet auch für die Sicherheit unserer Einsatzkräfte zu sorgen. Mit der Gruppenuntersuchung sparen unsere Feuerwehrleute einiges an Zeit, so dass wir die Untersuchung auch künftig so durchführen werden.“ so Sauer. Neben der Zeitersparnis werden jedoch auch Kosten eingespart. Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit nahmen auch Teilnehmer aus Echzell und Hungen an der Untersuchung teil, wodurch sich die Teilnehmerzahl erhöht hat und somit der Preis für eine Einzeluntersuchung gefallen ist. Gemeindebrandinspektor Roland Bender bedankte sich bei den verantwortlichen der Gemeinde und freute sich, dass ein weiterer Baustein zur Sicherung der Einsatzbereitschaft der Wölfersheimer Wehren installiert wurde.


Der Erste Beigeordnete Manfred Sauer und der im Rathaus zuständige Fachbereichsleiter Thorsten Höhne machten sich ein Bild vom Untersuchungsbus, in dem Feuerwehrmann Thomas Küchenmeister gerade einem Belastungs-EKG unterzogen wird

 
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