Eike See nun offiziell Bürgermeister

11.04.2018

Am 4. März wurde Eike See zum neuen Bürgermeister der Gemeinde gewählt. In der Sitzung der Gemeindevertretung am vergangenen Montag wurde er offiziell als Bürgermeister der Gemeinde vereidigt.

 

Zahlreiche Zuschauer waren zur vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung in die Wetterauhalle gekommen. Grund dafür war die Vereidigung von Bürgermeister Eike See. Bevor diese allerdings vorgenommen werden konnte, standen einige andere Punkte auf der Tagesordnung. Nachdem zunächst in nicht öffentlicher Sitzung der Verkauf von Grundstücken beschlossen wurde, begann der öffentliche Teil der Sitzung. Die Erste Beigeordnete Carmen Körschner, die in den vergangenen Wochen die Amtsgeschäfte im Rathaus durchführte, berichtete aus dem Gemeindevorstand. Nachdem über die Anträge der Fraktionen und die Änderung eines Bebauungsplanes abgestimmt und beschlossen worden war, stand Eike See im Mittelpunkt der Sitzung. Zunächst musste die Gemeindevertretung über die Gültigkeit der Wahl beschließen. Hierzu trat Gemeindewahlleiter Markus Herrmann an das Rednerpult und berichtete aus dem Wahlausschuss. Einwände der Parlamentarier wurden nicht eingebracht. Die Wahl wurde einstimmig für gültig erklärt. Erst mit dieser Abstimmung wurde die Wahl von See amtlich. Als Erster sprach Herrmann im Rahmen seiner Ansprache See seinen Glückwunsch aus. Zugleich dankte er den vielen ehrenamtlichen Wahlhelfern und den Mitarbeitern der Verwaltung, die am Wahlsonntag im Einsatz waren. Noch vor der offiziellen Vereidigung wurde See mehrheitlich zum Vertreter in der Verbandsversammlung des kommunalen Gebietsrechenzentrums ekom21 und zum Vertreter in der Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain gewählt.
Als letzter Tagesordnungspunkt, wegen dem sicher ein Großteil der Besucher den Weg in die Wetterauhalle fand, stand die Einführung, Verpflichtung, Ernennung und Vereidigung des Bürgermeisters auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Gerhard Weber, die Erste Beigeordnete Carmen Körschner und Eike See traten vor, um dies durchzuführen. Im ersten Schritt führte Weber See in das Amt ein und verpflichtete ihn durch Handschlag zur gewissenhaften Erfüllung der Aufgaben. Anschließend verlas Körschner die Ernennungsurkunde und händigte sie See aus. Im letzten Schritt legte See seinen Diensteid vor Weber als Vorsitzenden der Gemeindevertretung ab. Weber sprach See die Besten Wünsche zum Amtsantritt aus und überreichte Eike See ein kleines Präsent und seiner Frau Julia einen Blumenstrauß. Im Anschluss hatten Parlamentarier und Gäste die Gelegenheit Grußworte zu überbringen. Burkhard Käs sprach im Namen der Fraktionen FWG, CDU und BÜNDNIS 90 GRÜNE Glückwünsche aus und überreichte Hubertus Wodarz und Michael Rückl ein gemeinsames Geschenk. Dem tat es der Fraktionsvorsitzende der SPD Karl-Ernst Pulkert gleich. Für die Singbergschule überbrachte die stellvertretende Schulleiterin Renate Schäfer ihre Glückwünsche. Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch gratulierte seitens des Wetteraukreises und zeigte sich zuversichtlich für die weiterhin gute Zusammenarbeit von Kreis und Gemeinde. Stellvertretend für die Wetterauer Bürgermeister überbrachte der Florstädter Bürgermeister Herbert Unger die besten Wünsche. Auch Unger hatte einst in der Finanzabteilung des Wölfersheimer Rathauses gearbeitet. Vor seiner offiziellen Rede zum Amtsantritt sprach See der Ersten Beigeordneten Körschner nochmals herzlichen Dank für die von ihr geleistete Arbeit während der Zeit ohne Bürgermeister im Rathaus aus.
Zu Beginn seiner Rede dankte See seiner Familie für die Unterstützung in den vergangenen Monaten und wendete sich danach an die anwesenden Bürgerinnen und Bürger. "Dass ich heute vor Ihnen stehen kann, habe ich Ihnen zu verdanken, den Wählerinnen und Wählern, die mich gewählt haben, die mir ihr Vertrauen und ein in meinen Augen großartiges Wahlergebnis geschenkt haben. Ich verspreche Ihnen, dass ich im Laufe der nächsten sechs Jahre alles daran setzen werde, Ihnen dieses Vertrauen mit Taten zurückzuzahlen." Einen großen Dank richtete er an seinen Vorgänger Rouven Kötter, der ihm ein aufgeräumtes Rathaus mit motivierten Mitarbeitern hinterlassen habe. Dank der Arbeit von Kötter und seinem Vorgänger Joachim Arnold stehe Wölfersheim sowohl wirtschaftlich als auch kulturell sehr gut da. "Der Hauptgrund, warum ich heute Abend hier stehe, ist der, dass ich mich auch in 10, 20 oder 30 Jahren noch in Wölfersheim wohlfühlen möchte.Ich möchte gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern dafür sorgen, dass wir jetzt die Weichen dafür stellen, dass auch unsere Kinder in einem schönen Ort in der Wetterau leben werden. Ich freue mich sehr auf die vor mir liegende Aufgabe. Ich freue mich darauf, Bürgermeister der Gemeinde Wölfersheim zu sein und möchte gemeinsam mit Ihnen den erfolgreichen Wölfersheimer Weg fortzusetzen." schloss See ab. Nachdem der Gemeindevertretervorsitzende Gerhard Weber die Sitzung geschlossen hatte, lud See die Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein.

Bildunterschrift 1: Die Erste Beigeordnete Carmen Körschner überreicht dem neuen Bürgermeister Eike See die Ernennungsurkunde. Vor dem Gemeindevertretungsvorsitzenden Gerhard Weber wird er im Anschluss den Diensteid ablegen.

Bildunterschrift 2: Burkhard Käs überbrachte die Glückwünsche der Fraktionen. Im Hintergrund Hubertus Clemens Wodarz, Karl-Ernst Pulkert und Michael Rückl.

Bildunterschrift 3: Florstadts Bürgermeister Herbert Unger war früher ebenfalls in der Finanzabteilung der Gemeinde Wölfersheim beschäftigt.

 


Rede von Eike See zur Amtseinführung

 


Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

vielen Dank, dass Sie heute Abend hier in die Wetterauhalle gekommen sind, um diesen wichtigen und auch sehr emotionalen Moment mit mir zu teilen.

Mein besonderer Dank gilt allen Menschen, die mich im Laufe der letzten Monate begleitet und unterstützt haben.
Meiner Frau Julia möchte ich hier natürlich an dieser Stelle ganz besonders danken. Dies gilt genauso für meine Eltern, meinen Bruder und meine Schwiegereltern.
Ich danke Euch für Eure Geduld, für den Zuspruch, für alles Große und Kleine. Mir ist sehr wohl bewusst, was ich Euch abverlangt habe, und wir wissen auch, dass dies erst der Anfang war und die Zukunft nicht weniger ereignisreich werden wird. Vielen Dank, dass Ihr mich so toll unterstützt habt, und vielen Dank, dass Ihr bereit seid, diesen Weg mit mir zu gehen.

Ein herzlicher Gruß geht von hier natürlich an alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wölfersheim.
Dass ich heute vor Ihnen stehen kann, habe ich Ihnen zu verdanken, den Wählerinnen und Wählern, die mich gewählt haben, die mir ihr Vertrauen und ein in meinen Augen großartiges Wahlergebnis geschenkt haben.
Ich verspreche Ihnen, dass ich im Laufe der nächsten sechs Jahre alles daran setzen werde, Ihnen dieses Vertrauen mit Taten zurückzuzahlen.

Ein großes Dankeschön gilt auch meinem Vorgänger Rouven Kötter.
Lieber Rouven, vielen Dank, für alles, was Du im Laufe der letzten 10 Jahre für Wölfersheim geleistet hast. Du hast die Arbeit, die Joachim Arnold vor 25 Jahren begonnen hat, fortgesetzt.
Du bist nicht selten über das, was viele als Belastungsgrenze bezeichnen, hinausgegangen. Du hast stets an das Wohl der Bürgerinnen und Bürger gedacht und dabei auch oft bürokratische Hürden links liegen lassen. Du warst nicht die Obrigkeit, die von oben herab Politik betrieben hat. Du warst ein Bürgermeister zum Anfassen, mit einem offenen Ohr für alle und vor allem mit dem Herz an der richtigen Stelle.
Wenn Du und auch Joachim nicht so großartige Arbeit geleistet hätten, wäre mein Wahlergebnis definitiv nicht so ausgefallen, wie dies jetzt der Fall war. Vielen Dank dafür!
Die Frage, die mir im Laufe der letzten Wochen und Monate am meisten gestellt wurde, war folgende:
„Du weißt aber schon, auf was Du Dich da einlässt, wenn Du der Nachfolger von Rouven Kötter und Joachim Arnold werden möchtest?“.
Meine Antwort war dann immer dieselbe.
Natürlich weiß ich das! Und ich freue mich riesig darauf. Es gibt doch nichts Besseres, als ein aufgeräumtes Rathaus mit motivierten Mitarbeitern übernehmen zu dürfen.
Eine Gemeinde, die sich wirtschaftlich und kulturell vor niemand verstecken muss.
Und Bürgerinnen und Bürger, die sich in unserer schönen Gemeinde wohl fühlen. Wieviel besser sollten denn die Voraussetzungen sein?

Liebe Wölfersheimerinnen und Wölfersheimer,
Ich möchte mit Ihnen zusammen den erfolgreichen Wölfersheimer Weg fortsetzen.
Dies habe ich im Laufe des Wahlkampfes immer wieder betont, und hierzu stehe ich auch jetzt!
Um diesen Weg fortsetzen zu können, benötige ich aber Ihre Hilfe. Die Entwicklung einer Gemeinde mit rund 10.000 Einwohnern, die sich auf 5 Ortsteile verteilen, ist weder ein Selbstläufer noch ein Fall für einen Alleinunterhalter.
Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass wir in allen Ortsteilen eine große Zahl an Vereinen haben und Personen, die einem Ehrenamt nachgehen. Sie tragen einen sehr großen Teil dazu bei, dass Wölfersheim so lebenswert ist.
Diese Vereine und Personen werden selbstverständlich von mir auch in der Zukunft unterstützt werden, denn ich weiß, dass sich diese Unterstützung lohnen wird.
Der Hauptgrund, meine Damen und Herren, warum ich heute Abend hier stehe, ist der, dass ich mich auch in 10, 20 oder 30 Jahren in Wölfersheim noch wohlfühlen möchte.
Ich möchte mit Ihnen zusammen dafür sorgen, dass wir jetzt die Weichen dafür stellen, dass auch unsere Kinder in einem schönen Ort in der Wetterau leben werden.
Ein Ort:
- mit einer gesunden Infrastruktur für Vereine,
- mit einem guten Betreuungsangebot für Kinder und Senioren,
- in einem Ort mit zwei gut ausgestatteten Schulen,
- in dem es wohnortnahe Arbeitsplätze gibt,
- in dem man bezahlbare Bauplätze erwerben kann,
- in dem es auch günstige Mietwohnungen gibt,
- in dem man sich seiner Traditionen bewusst ist, egal ob diese Tradition im Bergbau oder in der Landwirtschaft liegt,
- ein Ort, in dem keine Luftschlösser gebaut werden, sondern mit Vernunft und Nachhaltigkeit, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger gewirtschaftet wird,
- ein Ort, in dem Demokratie groß geschrieben wird und in dem es keinen Zentimeter Platz für Rassismus gibt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung, egal ob Ihr Parteibuch rot, schwarz, blau oder grün ist, der Wahlkampf ist vorbei! Lassen Sie uns weiterhin sachlich und zielorientiert arbeiten. Ich stehe jeder Partei offen gegenüber und freue mich über ernst gemeinte Vorschläge, Ideen und Anträge die unsere Gemeinde weiter voranbringen.

Meine Damen und Herren, liebe Wölfersheimerinnen und Wölfersheimer,

ich freue mich sehr auf die vor mir liegende Aufgabe. Ich freue mich darauf, der Bürgermeister der Gemeinde Wölfersheim zu sein, und ich möchte gemeinsam mit Ihnen, egal aus welchem Ortsteil Sie kommen, den erfolgreichen Wölfersheimer Weg fortzusetzen.

 



 

 


 
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