Ein kurzweiliger Nachmittag

21.02.2018

Auch in diesem Jahr lud die Gemeinde wieder zu ihrem beliebten Seniorennachmittag ein. Im Dorfgemeinschaftshaus Melbach verbrachte man wieder einige unterhaltsame und schöne Stunden.

 

Wie üblich war die Halle schon pünktlich zu Beginn gut gefüllt. Bei Kaffee und Kuchen tauschte man sich mit Freunden und Bekannten aus, die man lange nicht gesehen hatte. Für die notwendige Unterhaltung hatte die Gemeinde ebenfalls gesorgt. Bereits bei Kaffee und Kuchen sorgte der Harmonikaclub für eine gute musikalische Umrahmung. Das Programm wurde von Bürgermeister Rouven Kötter offiziell eröffnet. In seiner Ansprache begrüßte er zunächst die Ehrengäste, unter denen sich neben den Gemeindevorstandsmitgliedern Carmen Körschner, Gerhard Fuchs und Dr. Jürgen Polster und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Gerhard Weber auch die Sozialdezernentin des Wetteraukreises Stephanie Becker-Bösch und der ehemalige Landrat Joachim Arnold befanden. Ebenso zeigte er sich erfreut, dass Pfarrer Wolfgang Kaiser der Einladung der Gemeinde gefolgt war. Kötter dankte allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Besonderen Dank richtete er an die im Rathaus zuständige Mitarbeiterin Martina Schmitt, die für die Organisation zuständig war. Er dankte aber auch den Melbacher Landfrauen, die sich wieder bereit erklärt haben, die Bewirtung zu übernehmen. Beim Gang durch die Reihen während seiner Rede fiel ihm ein weiterer Ehrengast auf, den er in seiner Ansprache vergessen hatte, den Ehrenbeigeordenten Rudi Langer. Auch Ehrengemeindevertreter Werner Kunkel wurde später noch begrüßt. In seiner kurzen Ansprache ging Kötter auf die Entwicklung der Seniorenarbeit in der Gemeinde in den vergangenen Jahren ein. Als Bürgermeister lies er eine Seniorenbefragung durchführen. Ein Ergebnis dieser Befragung war der Wunsch nach einem Seniorenausflug. Fuhr man im ersten Jahr noch mit einem Bus, konnte man im vergangenen Jahr mit vier bis auf den letzten Platz gefüllten Bussen nach Lohr am Main fahren, um dort eine Schifffahrt zu unternehmen. Die Planungen für das aktuelle Jahr laufen bereits. Wie Kötter verriet, wird die Fahrt nach Frankfurt führen. Da er dort künftig auch arbeite, hoffe er zum Ausflug dazustoßen zu können. Etwas wehmütig dankte er allen Gästen für die vielen schönen gemeinsamen Stunden in den vergangenen Jahren. Er dankte für tolle Gespräche bei den Geburtstagsbesuchen und die vielen Rückmeldungen, die er bei verschiedenen Gelegenheiten erhalten habe und die ihm Motivation und Ansporn waren. Gemeinsam mit Rudi Langer, Gemeindevertretervorsitzenden Gerhard Weber und Sozialdezernentin Becker-Bösch führte Kötter die Ehrung der ältesten anwesenden Mitbürger durch. In diesem Jahr erhielten Hildegard Gies (96) und Manfred Kant (91) ein kleines Präsent der Gemeinde. Beide erhielten den Bildband "Typisch Wölfersheim", der auf rund 700 Bildern die schönsten Seiten der Gemeinde zeigt. Nach einem kurzen Grußwort der Wetterauer Sozialdezernentin Becker-Bösch übernahm Willi Schmidt das Mikrofon und führte durch das Programm des Nachmittages.
Den Anfang machte die Showtanzgruppe Snowflakes der TG Melbach. Die von Patrizia Greschkowitz trainierte Gruppe führte einen Tanz mit teils akrobatischen Elementen auf. Als nächstes betrat der Gesangverein Liederkranz Melbach unter der Leitung von Hartmut Erker die Bühne. Die Sängerinnen und Sänger verschiedenen Alters begeisterten mit klassischen, aber auch modernen Titeln. Im Anschluss trug Engelbert Bauer mehrere Mundartgedichte vor. Mit den lustigen Texten auf Platt sorgte er für Grinsen und lautes Lachen unter den Senioren. Ähnlich war es auch beim Melbacher Carnevalclub, der eine Faschingsnachlese darbot. Abgerundet wurde der erste Programmteil von Willi Schmidt mit dem Lied "Heimweh" von Freddy Quinn. Nach einer Pause begrüßte Pfarrer Wolfgang Kaiser die Besucher mit einem kleinen Impuls. Nach zwei weiteren Liedern des Gesangvereins und einem Tanz des Melbacher Carnevalclubs endete das Programm mit dem von allen Akteuren gemeinsam gesungenen Lied "Auf Wiedersehen". Am Ende des Nachmittages brachten die Busse die Seniorinnen und Senioren wieder zurück in die einzelnen Ortsteile. Vermutlich an den selben Stationen können sie im Sommer wieder in den Bus zum jährlichen Seniorenausflug der Gemeinde steigen.

 



 

 

 

 

 


 
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