Wölfersheim nun offiziell Teil der Jugendpflege 4.0

11.11.2017

Echzell, Reichelsheim, Florstadt und Wölfersheim arbeiten bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Bereichen erfolgreich zusammen. Zum Beginn des Jahres entschloss man sich, die Zusammenarbeit auch auf den Bereich der Jugendpflege auszuweiten. Die dafür notwendigen Verträge wurden vor wenigen Tagen von den Bürgermeistern und Ersten Beigeordneten der Kommunen unterzeichnet.

 

Florstadt und Reichelsheim arbeiten bereits seit einiger Zeit im Bereich der Jugendpflege zusammen und bieten damit eine erfolgreiche und engagierte Jugendarbeit. Im vergangenen Jahr beschloss die Gemeinde Echzell, sich der Jugendpflege anzuschließen und zum Beginn diesen Jahres auch die Gemeinde Wölfersheim. "Wir arbeiten gerne und gut auf verschiedenen Gebieten mit unseren Nachbarkommunen zusammen. Wenn wir sehen, dass ein solches Projekt gut läuft, warum soll man dann nicht fragen, ob man mitmachen darf? Es muss doch nicht jede Kommune das Rad neu erfinden." erläutert Bürgermeister Rouven Kötter. Sitz der neuen Jugendpflege 4.0 ist Reichelsheim, denn im dortigen Rathausneubau sind entsprechende Räume vorhanden. "Gerne sind wir bereit, der erweiterten Jugendpflege entsprechende Räumlichkeiten in unserem Rathaus zu geben. Wir freuen uns, dass von Reichelsheim aus die Jugendpflege für die vier Kommunen organisiert und gesteuert werden soll." zeigt sich der Reichelsheimer Bürgermeister Bertin Bischofsberger angetan von der neuen Entwicklung. Wichtig ist den vier Bürgermeistern, dass weiterhin dezentral gearbeitet wird und in allen Kommunen feste Ansprechpartner vorhanden sind. Jede der beteiligten Kommunen beschäftigt daher einen Jugendpfleger, die im Verbund die Angebote gemeinsam organisieren und sich auch gegenseitig vertreten. Für Wölfersheim konnte mit Isabel Unger eine engagierte Jugendpflegerin gefunden werden, die fest in der Region verwurzelt ist. „Die regelmäßigen Angebote, aber auch die Aktionen in den Ferien haben sich in diesem Jahr bereits deutlich verbessert. Die Jugendpfleger haben in kürzester Zeit Ferienspielangebote in Wölfersheim organisiert. Darüber hinaus können die Kinder und Jugendlichen auch die Programmpunkte in den anderen Gemeinden nutzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Angebote somit künftig noch vielfältiger und attraktiver werden.“ so Kötter.
"Wir pflegen enge Verbindungen zwischen den vier Kommunen der ,Mittleren Wetterau' und sollten diese gewachsenen Strukturen und das über viele Jahre aufgebaute Vertrauen weiterhin nutzen, um im Sinne aller unserer Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten." freut sich der Florstädter Rathauschef und Gründervater der gemeinsamen Jugendpflege Herbert Unger über die Beteiligung Wölfersheims. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gerd Wagner hatte er die interkommunale Zusammenarbeit seinerzeit ins Leben gerufen. Dem pflichtet auch Echzells Bürgermeister Wilfried Mogk bei: „Gemeinsam sind wir stärker, das zeigen unsere Kommunen an vielen Beispielen. Die Zusammenarbeit verbreitert das Angebot für die Jugendlichen in allen betroffenen Kommunen und ist somit auch für die Jugendlichen in Echzell eine Bereicherung." erläutert der Echzeller Bürgermeister Willi Mogk. Die neuste Zusammenarbeit läuft informell bereits seit einigen Wochen. Nachdem auch die Parlamente der Zusammenarbeit zugestimmt haben, konnten die entsprechenden Verträge vor wenigen Tagen von den Bürgermeistern und Beigeordneten der Kommunen gemeinsam unterzeichnet werden.

 



 
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