Wetterauer Seenplatte zu Gast auf Landesgartenschau

Naherholungsziel vor Ort nun noch besser zu erkunden

25.08.2010

Insgesamt 8 große Seen zur Naherholung, zur Vogelbeobachtung, zum
Schwimmen und zum Wassersport gehören zur Wetterauer Seenplatte, einer
Arbeitsgemeinschaft der Kommunen Echzell, Hungen, Reichelsheim und
Wölfersheim. Über zahlreiche Radwege kann man die gesamte Seenplatte erkunden.
Am vergangenen Wochenende präsentierten die vier Kommunen das Naherholungsgebiet gemeinsam auf der Landesgartenschau. Besucher, die den Stand im Marktplatz Wetterau besuchten, konnten neben Informationen auch eine kostenlose Radfahrkarte mit nach Hause nehmen.
In der Karte selbst findet man, neben den hervorgehobenen Radwegen, Informationen zur Gewässernutzung, Sehenswürdigkeiten und Museen auch zwei Tourenvorschläge. Mit der südlichen und nördlichen Tour lassen sich alle Gewässer der Seenplatte mit dem Rad erkunden. Aber nicht nur Radfahrer kommen auf ihre Kosten! Zahlreiche Wege, wie der Rundweg um den Wölfersheimer See oder die ausgebaute Bahnstrecke von Hungen nach Villingen, sind gerade für Wanderfreunde interessant.
Auch an Auswärtige wurde bei der Radfahrkarte gedacht. Die eingezeichneten Bahnhöfe und Parkplätze in Streckennähe ermöglichen auch ihnen den Einstieg in die verschiedenen Routen. Wer nicht unbedingt an sportlicher Betätigung interessiert ist, findet in der Karte auch Informationen zur Geschichte der Seenplatte und den einzelnen Kommunen.
Angesichts der Fülle an Informationen war es kein Wunder, dass die Karte schon bei ihrer Präsentation auf der Landesgartenschau reissenden Absatz fand. Über tausend Karten wurden bereits am ersten Wochenende an Interessierte verteilt. „Mit der Radfahrkarte Wetterauer Seenplatte treten wir erstmals mit gemeinsamem Infomaterial in die Öffentlichkeit. Anstatt eines einfachen Informationsflyers geben wir den Bürgern die Möglichkeit, alle Gewässer auf einfachste Weise mit dem Rad zu erkunden und deren Besonderheiten kennen zu lernen.“ so Wölfersheims Bürgermeister Rouven Kötter. „Jede der beteiligten Kommunen hat ihre Eigenarten, sind sich aber doch ähnlich. In Wölfersheim hat der Bergbau seine Spuren hinterlassen, und in Echzell waren es die Römer. Es gefällt mir, dass auch diese Besonderheiten in der Karte nicht zu kurz kommen.“ Wer es am Wochenende nicht auf die Landesgartenschau geschafft hat, kann sich die Karte auch in den Rathäusern der Kommunen abholen. Wer weitere Informationen zu gastronomischen Angeboten und verschiedenen Freizeiteinrichtungen möchte, die nicht in der Karte eingezeichnet sind, findet diese unter www.wetterauer-seenplatte.de. Gastronomen und Anbieter von Unterkünften können sich dort auch in die Übersichtskarten eintragen lassen.
Wie Kötter mitteilte, war er selbst erstaunt, wie vielen Wetterauern, die nicht aus den Mitgliedskommunen stammen, die Vielzahl der Gewässer nicht bewusst ist. „Ich denke wir haben es geschafft, einige Radfahrer an die Gewässer der Wetterauer Seenplatte zu locken, die bisher andere Wege gefahren sind und künftig sicher öfters einen Abstecher zu uns machen werden.“ so Kötters Fazit der Präsentation auf der Landesgartenschau.


 

Fleißig am Verteilen: Die Bürgermeister Rouven Kötter (Wölfersheim) und Dieter Müller (Echzell) nahmen sich auch Zeit für Fragen

 
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