Neues Leben für „Wölfersheimer Mitte“

Platz für wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben – Investitionsvolumen reduziert

29.06.2010

Gegenüber des Wölfersheimer Rathauses und des Ortsplatzes „Die Brück’“ befindet sich momentan ein optisch wenig ansprechendes Grundstück. Das Schlömp-Areal und das darunter in Richtung Bahnhof befindliche Gelände Bahnhofstraße 4 befindet sich seit einiger Zeit in Gemeindeeigentum. Zunächst wurden einige Gebäudeteile abgerissen, weitere sollen noch folgen. Nun hat Bürgermeister Rouven Kötter gemeinsam mit den Städtebauplanern Rainer Tropp und Wolfgang Isack im Rahmen einer Bauausschusssitzung die Planungen und Ideen zur Entwicklung des Geländes vorgestellt.

Zwei Gebäude sollen erhalten bleiben: Das Eckhaus, in dem sich der ehemalige Elektroladen Schlömp befand und die Scheune am Ende des Grundstückes Bahnhofstraße 4. Alle anderen Gebäude wurden bereits oder werden noch abgerissen. Anschließend sollen die beiden Grundstücke gemeinsam entwickelt werden, um Raum für wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben zu bieten. Der ehemalige Laden an der Ecke Hauptstraße/Bahnhofstraße soll als Café und Bistro ausgebaut werden. Daneben entsteht ein Neubau, welcher über einen Zwischenbau mit dem Bistro verbunden sein wird. Dieser Neubau soll zweigeschossig sein und fügt sich somit in die historische Ansicht der Straßenzeile ein. Im unteren Bereich des Gebäudes werden Geschäftsräume zu finden sein. Der erste Stock steht als Büro- und Dienstleistungsräume zur Verfügung. Dabei wurde der erste Stock so konzipiert, dass die Einheiten gegebenenfalls auch bewohnbar sind. Das topographisch tiefer liegende Grundstück Bahnhofstraße 4 dient überwiegend als Stellplatzfläche für die Wohn- und Geschäftsräume. Die zu erhaltende Scheune wird baulich gesichert und in einer Niedrigbudgetbauweise in Schuss gebracht. „Mit der Wölfersheimer Mitte schaffen wir an zentraler Stelle unserer Gemeinde Raum für wirtschaftliches und gesellschaftliches Treiben. Während das Bistro und das angrenzende Geschäfts- und Dienstleistungshaus permanent genutzt werden sollen, stellen wir uns für die Scheune eine nur gelegentliche Nutzung für besondere Veranstaltungen vor. Unter dem Begriff „Marktscheune“ wollen wir versuchen, einen regelmäßigen Markt in Wölfersheim zu etablieren und dabei insbesondere unsere örtlichen Selbstvermarkter einzubeziehen.“ erläutert Wölfersheims Rathauschef Rouven Kötter.

Positive Mitteilungen konnte der Bürgermeister bezüglich der Finanzierung des Projekts machen. So waren ursprünglich 1,5 Mio. Euro im Haushalt der Gemeinde für dieses Bauvorhaben vorgesehen. Das nun vorliegende Konzept sieht jedoch eine Reduzierung dieser Kosten um fast 300.000 Euro auf rund 1,2 Mio. Euro vor. Dieser Betrag wird teilweise durch Zuschüsse und Darlehen im Rahmen der Städtebauförderung refinanziert. Zeitlich ist vorgesehen, zunächst die noch vorhandenen aber nicht mehr benötigten Gebäude abzureißen, dann mit der Detailplanung zu beginnen und das Bauvorhaben in 2011 umzusetzen.

„Dank einer kritischen und bodenständischen Planung konnten wir den Kostenrahmen für das Projekt deutlich reduzieren. Es war und bleibt Grundsatz der Gemeinde Wölfersheim, dass wir unsere Vorhaben mit Augenmaß durchführen und auf ein solides Finanzfundament stellen. Die Wölfersheimer Mitte wird unser Ortszentrum beleben, für die Bürgerinnen und Bürger aller Ortsteile einen Treffpunkt darstellen und sich hervorragend in die Umgebung einfügen.“ so Kötter abschließend.


Links das Bistro, rechts die Marktscheune: So soll die Wölfersheimer Mitte künftig aussehen (Ansicht aus Richtung Bahnhofstraße)

 
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